09/2021

137 Jahre bei Brück – unsere „Maler-Rentner-Minijobber“

Brückinger des Monats August

Hermann Brück (rechts) nominierte und gratulierte (von links): Heinrich Turudija, Erwin Banna und Alfons Jonas
Hermann Brück (rechts) nominierte und gratulierte (von links): Heinrich Turudija, Erwin Banna und Alfons Jonas

„Wie wird man eigentlich Brückinger des Monats?“ fragte letztens noch einer der drei scherzhaft. „Durch besondere Leistung!“ würden wir sagen. Und die ist hier gleich dreifach vorhanden.

Drei Maler, die über 42 bis 49 Jahre lang bei Brück arbeiten, und das auch noch im Rentenalter. Mittlerweile arbeiten alle als Minijobber und werden auf dem Firmengelände oder für Sonderaufträge wie die Reinigung der Aaseekugeln eingesetzt.

Heinrich Turudija kam vor 49 Jahren, kurz nach seiner Ausbildung, zu den Malerbetrieben Brück, als der Betrieb noch an der Scheibenstraße war. „Hier gab es 20 Pfennig mehr pro Stunde, da hat man gewechselt, das war damals so." erzählt der 67-Jährige. Sowieso waren das damals noch andere Zeiten: kommuniziert wurde über große, in den Fahrzeugen befestigte Funkgeräte („Lady 1 an Lady 3, bitte kommen!"), die Firma und die Aufträge waren kleiner. Heinrich Turudija hat die Baustellen meist selbständig erledigt, u.a. war er für Tankstellendächer von Shell zuständig.

Gemeinsam mit Alfons Jonas, der nur 3 Jahre später seine Lehre bei Brück begann, erinnert er sich an eine Anekdote aus der damaligen Zeit: Bei Malerarbeiten in einem Bankgebäude kam täglich um Punkt 11 Uhr der Bankleiter mit Bollerwagen und Bier zur „Baubesprechung".
Alfons Jonas hat sein ganzes Arbeitsleben bei Brück verbracht und blickt gerne auf die Zeit zurück. Das liegt zum einen an einigen außergewöhnlichen Aufträgen auch im Ausland, die er mit ausführen durfte, und zum anderen an der Unterstützung, die er persönlich vom Chef in schwierigen Zeiten erhalten hat.

Weitere 4 Jahre nach ihm, am 15.3.1979, kam Erwin Banna zu Brück. Er wurde und wird immer gerne eingesetzt, wenn es um anspruchsvolle Malerarbeiten geht. Ein Beispiel hierfür ist das 2012 sanierte Kruppsche Stammhaus in Essen, in dem alte Handwerkstechniken zum Einsatz kamen. Der 5-fache Großvater liebt seinen Beruf und geht auch heute noch gerne zur Arbeit.

Alle drei bildeten in ihrem Arbeitsleben schon viele Maler und Lackierer aus. Wir sind gespannt, was diese uns in 40 Jahren erzählen können. Aber erstmal freuen wir uns, ein so tolles Team immer noch an Bord zu haben und gratulieren herzlich zum Brückinger des Monats August!


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