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„Materialschlacht“

Gelsenkirchen: Doppelprojekt in der Schalke-Stadt

„Materialschlacht“

Gelsenkirchen: Doppelprojekt in der Schalke-Stadt
Gleich zweimal war Gelsenkirchen das Ziel der Condor-Gerüstbauer: Die süddeutsche BBM-Holding errichtet eine neue Firmenzentrale in der Ruhrgebietsstadt. Mit dem 15-Millionen-Neubau am Nordsternpark wuchs auch das Gerüst in die Höhe – an fünftausend Quadratmetern Fassadenfläche gründete das Condor-Team sicheren Stand, Bauaufzug inklusive.
 
Doch gemessen an der Materialmenge war dies nur eine „Aufwärmübung“: In einem anderen Teil der Stadt an der Emscher bekommen elf Wohnblöcke, die in den 1960er Jahren „auf die grüne Wiese“ gesetzt wurden, ein neues Gesicht. Die Einrüstung der viergeschossigen Mehrfamilienblocks erforderte rund 18.000 qm Gerüst, also fast zwei Hektar!
 
Würde man das gesamte Material aneinanderlegen, könnte man die Heimat des S04 bequem mit Münster verbinden.
 

5.000 qm Wandergerüst

Münster: Modernisierung eines Straßenzuges

5.000 qm Wandergerüst

Münster: Modernisierung eines Straßenzuges
„Urbanität durch Dichte“ war das Motto der Architekten in den 1970er Jahren. Das Ergebnis kann man heute in vielen Hochhaus-Siedlungen betrachten. Doch an der Sprickmannstraße im Münsteraner Stadtteil Kinderhaus wird den Bausünden vergangener Zeiten zu Leibe gerückt: Auf der gesamten Fassadenfront des Wohnkomplexes kommen die Faser-Zementplatten ‘runter! An ihre Stelle tritt ein modernes Wärmedämmverbundsystem. Nun beginnt der 2. Bauabschnitt des insgesamt dreijährigen Projektes.
 
Bevor die Malerbetriebe Brück hier „richtig Fläche machen“, sorgen die Kollegen von Condor Gerüst für den sicheren Stand und bequemen Materialtransport per Aufzug. Rund 5.000 qm sind als nächstes dran. Da die vielen Mietparteien ihre Wohnungen natürlich nicht solange räumen können, werden die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten – Renovierung „im laufenden Betrieb“, eine Spezialität der Brück-Handwerker.
 
Wenn im kommenden Jahr der dritte Bauabschnitt anliegt, wandert das Condor-Gerüst einfach mit.
 
Foto: Christian Odzuck

Skulptur-Projekte Münster 2017

OFF OFD – Ästhetik & Handwerk

Skulptur-Projekte Münster 2017

OFF OFD – Ästhetik & Handwerk
Die weltgrößte Kunstschau im öffentlichen Raum – die Skulptur Projekte Münster – neigt sich bald ihrem Ende zu. Zu einem der beliebtesten Objekte im Stadtbild hat sich das Werk „OFF OFD“ des Düsseldorfer Künstlers Christian Odzuck entwickelt. Condor Gerüst hat das Projekt unterstützt und mit dem Künstler realisiert. Dieser ungewöhnliche Auftrag ist nun auch dokumentiert: Im Verlag Koenig Books erschien ein 252 Seiten starker Bildband über die Geschichte der Skulptur, die teilweise aus einem Gerüst von Condor besteht.

Odzuck erzählt über die Entstehungsgeschichte: „Nach der Einladung zur Teilnahme Anfang 2015 war ich mehrere Wochen in Münster und bin durch die Stadt spaziert, um eine Idee zu entwickeln. Bis dahin kannte ich Münster nur oberflächlich.“

Bei seinen Recherche-Streifzügen entdeckte der Künstler das damals noch existierende, imposante OFD-Gebäude: „Mich interessieren die Prozesse der Wahrnehmung. Architektur nimmt man zwangsläufig wahr und Münsters Architektur wandelt sich aktuell wie seit Jahrzehnten nicht. Da erst erfuhr ich vom geplanten Abriss, was den Ort für mich noch spannender machte, denn an Baustellen wird dieser Wandel zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“ besonders erlebbar. So entschied ich mich für den Ort der ehemaligen Oberfinanzdirektion um das Werk für die Skulptur Projekte zu realisieren.“

Nun suchte Odzuck nach Unterstützung: „Es war klar, dass die Umsetzung nur mit Partnern möglich ist, die Zugang zu der Idee finden, sich darauf einlassen und Lust haben, daran mitzuwirken. Bei Condor wurde der Vorschlag zum Bau einer architektonischen Skulptur gleich enthusiastisch aufgenommen, darüber habe ich mich sehr gefreut. Das ist ja nicht selbstverständlich.“

Der Künstler erklärt: „Mein Ansatz geht von einem erweiterten Begriff klassischer ‚Skulptur‘ aus. Deshalb verwende ich oft Material, welches einem aus dem alltäglichen Umfeld bekannt ist und durch eine Kontextverschiebung in einen neuen Zusammenhang auftaucht. So kann ein Gerüst zum Teil eines Kunstwerks werden.“ Doch nicht immer gelingt das: Ein Besucher erklomm das Podest, sah sich ratlos um und suchte das Kunstwerk – „Hier soll irgendwo ’ne Skulptur sein!“ – auf dem er sich gerade befand!

Ebenfalls zu Odzucks Intention der Wahrnehmungsverschiebung gehört es, dass das Gerüst als „Kunstwerk“ bald wieder demontiert wird und erneut als gewöhnliches Arbeitsmaterial Verwendung findet. So haben sich Ästhetik und Handwerk in einem gemeinsamen Projekt verbunden.
Das Buch ist im Buchshop des LWL-Museums erhältlich.

 

Zauberwürfel eingerüstet

Münster: Neues Stadtwerke-Gebäude am Hafen

Zauberwürfel eingerüstet

Münster: Neues Stadtwerke-Gebäude am Hafen
Die Stadtwerke Münster haben eine neue „Querverbundnetzleitstelle“. Was kompliziert klingt, ist in der Tat komplex: Hier werden sämtliche Netze für die städtische Energieversorgung rund um die Uhr überwacht und gesteuert.
 
Dafür haben die Stadtwerke kein neues Gebäude errichtet, sondern eine alte Entschwefelungsanlage auf dem Gelände am Mittelhafen entkernt und um ein Stockwerk ergänzt. Das Besondere: Die aufgesetzte Etage ist um exakt 12,6 Grad gedreht! Diese extravagante Architektur stellte das Condor-Team vor einige Herausforderungen.
 
Woran orientieren? An der unteren oder oberen Fassadenachse? Die Condor-Experten entschieden sich für die obere und rüsteten die durch die Drehung überstehenden Dreiecksflächen nachträglich ein. So bekam der knifflige „Zauberwürfel“ doch noch ein passendes Gerüst, auf dem die Bauarbeiter sicher die Fassadenverblendung in Kupferoptik aufbringen können.
 

Nasse Füße, trockenes Haupt

Telgte: Wetterschutzgerüst für Stauwehrsanierung

Nasse Füße, trockenes Haupt

Telgte: Wetterschutzgerüst für Stauwehrsanierung
Auf ihrem Weg zur Nordsee schlängelt sich die Ems auch durch Telgte. Das große Stauwehr, das den Fluss reguliert, benötigte dringend eine Sanierung. Um die etwa 60 Jahre alte Anlage trockenzulegen, ließ die Bezirksregierung einen künstlichen Damm errichten. Auf dem Betonboden des Wehres gründete das Condor-Team ein Gerüst, um die Arbeiten vor Nässe von oben zu schützen.

Doch dann unterspülte die Ems den Damm und das Gerüst bekam selbst nasse Füße. Gut, dass die Profis ihre Konstruktion auch im Boden verankert hatten, so trotzte sie dem Wasserdruck mit solidem Stand. Beim zweiten Versuch kamen 200 Kubikmeter Steine, Sand, Vlies und ein überdimensionierter Sperr-Schlauch (ein sog. „Baffle“) zum Einsatz.

Noch hält der neue Damm. Auf jeden Fall behalten die Betonsanierer unter dem Wetterschutz-Gerüst von Condor trockene Köpfe …
 

Vorhang auf für Condor!

Münster: Gerüst im Theatersaal

Vorhang auf für Condor!

Münster: Gerüst im Theatersaal
Ebenso spektakulär wie die äußere Architektur der Städtischen Bühnen Münster ist die Innengestaltung mit dem Lampenhimmel unter der Decke. Die rund 1.000 Lampen mit den weißen Schirmen bilden ein Lichtermeer unter dem Saaldach.

Doch dieses bekam immer mehr dunkle Flecke – darum werden in der sommerlichen Spielpause die Leuchtmittel erneuert. Um die Lampen zu erreichen baute Condor mitten im Großen Haus ein großes Innengerüst von der Bühne bis zu den höchsten Rängen. Leider gibt es keine Zufahrt zu diesem ungewöhnlichen Arbeitsplatz – das gesamte Material wurde mit Muskelschmalz durch den Bühneneingang in den Saal getragen!

Zuletzt wurde die Maßnahme vor fünf Jahren durchgeführt. Inzwischen wurde bereits ein Teil der herkömmlichen Glühlampen testweise durch moderne LED ersetzt.
 

Gute Besserung!

Rheine: Einrüstung des Jakobi-Krankenhauses

Gute Besserung!

Rheine: Einrüstung des Jakobi-Krankenhauses
Die Arbeit an Krankenhäusern ist immer so eine Sache: Die Ärzte verordnen den Patienten Ruhe – die Arbeit der Handwerker ist meist mit Lärm verbunden. Darum bemüht sich das Condor-Team bei Klinik-Projekten möglichst „diskret“ vorzugehen.

Im Fall des Jakobi-Krankenhauses in Rheine war das allerdings nur schwer möglich: Da die Anfahrt nur von einer Seite des Komplexes möglich ist, musste ein Teil der 120 Tonnen Material erstmal mit dem Kran über das Dach gehoben werden. Insgesamt wurden knapp 5.000 qm Fläche eingerüstet, damit der Bau um eine Etage aufgestockt und ein Seitenflügel saniert werden kann.

Condor Gerüst wünscht allen Patienten eine möglichst ruhige Baustelle und schnelle Genesung!
 
Geselle Marcel Krüger mit Bereichsleiter Olaf Böckmann bei der Lossprechung

Mit drei Schlägen ins Arbeitsleben

Münster/Dortmund: Gerüstbaulehrlinge losgesprochen

Mit drei Schlägen ins Arbeitsleben

Münster/Dortmund: Gerüstbaulehrlinge losgesprochen
Marcel Krüger, Azubi bei Condor Gerüst, war einer von 66 jungen Gerüstbauern, die auf der zentralen Lossprechungsfeier der Handwerkskammer Dortmund in den Gesellenstand erhoben wurden.

Höhepunkt der offiziellen Feierlichkeiten war das Ritual der drei Hammerschläge auf einen Amboss. Der Brauch geht auf das Mittelalter zurück: Wurde ein Geselle ins Arbeitsleben entlassen, verschloss man seine Kiste mit der persönlichen Habe mit drei kräftigen Hammerschlägen und gab ihm zu jedem Schlag einen guten Wunsch mit auf den Weg. Diese jahrhundertealte Tradition wird bis heute gepflegt. Auf den Moment hatten die jungen Männer ehrgeizig hingearbeitet.

Bereichsleiter Olaf Böckmann war mit Recht stolz auf seinen Azubi, der in seiner Lehrzeit positiv auffiel: Böckmann bescheinigt ihm, stets „zuverlässig, wissbegierig, arbeitsam und höflich“ zu sein. Mit solchen Eigenschaften und einer soliden Ausbildung im Gepäck ist Marcel für seine zukünftige Arbeitsbiografie auf jeden Fall bestens gerüstet – Condor hat ihn gerne übernommen. Die Firmengruppe Brück gratuliert herzlich!
 
Das Condor-Team mit Künstler und Kuratorin vor Ort

Gerüst-Skulptur

Münster: Brück unterstützt Kunstausstellung 

Gerüst-Skulptur

Münster: Brück unterstützt Kunstausstellung 
Ein großes Event wirft seine Schatten voraus: Am 10. Juni werden die „SkulpturProjekte 2017“ eröffnet. Die internationale Skulpturenausstellung im öffentlichen Raum der Stadt Münster findet seit 1977 alle zehn Jahre statt und zieht hunderttausende Besucher aus aller Welt an. 

Die Firmengruppe Brück ist durch Condor Gerüst direkt an einem Objekt beteiligt: Auf dem Gelände der kürzlich abgerissenen Oberfinanzdirektion hat der Düsseldorfer Künstler Christian Odzuck eine ganz besondere Skulptur geplant: Odzucks Werke bewegen sich auf der Schwelle zwischen Bildhauerei und Architektur. Ganz in diesem Sinne bildet sein Objekt einen Gerüststeg, gegründet auf Bauschutt des Bürohochhauses, der einen Ausblick über die Baustelle bietet, auf dem bald die neue Gesamtschule Münster-Ost entstehen soll. 

Die Unterkonstruktion hat Condor Gerüst gesponsort. Dabei musste das Material teilweise extra eingekauft werden, denn das künstlerische Konzept erfordert sehr ungewöhnliche Maße, die nicht standardmäßig vorgehalten werden. Zudem stellte das ausgesprochen komplexe Werk hohe Anforderungen an die Statik, doch die Condor-Profis meisterten auch diese nicht alltägliche Aufgabe. 

Die Skulptur ist eines der aufwändigsten Werke der gesamten Ausstellung und beweist, dass auch das Gerüstbau-Handwerk eine Kunst für sich ist. 

Einen Einblick in die Aufbauarbeiten erhalten Sie hier:
 

Und die nächsten 10.000!

Leverkusen: Weitere Magnum-Sanierung

Und die nächsten 10.000!

Leverkusen: Weitere Magnum-Sanierung
Im Raum Köln-Leverkusen sind die Malerbetriebe Brück öfter „zu Besuch“, zuletzt in Leverkusen-Manfort, um über zehntausend Quadratmeter Wohnblock-Fassade zu dämmen und zu streichen. Jetzt ging’s vom Bezirk Manfort nach Opladen zu den nächsten Zehntausend … 

Zunächst aber rückten die Condor-Kollegen mit 11 LKW voller Gerüstteile an, um den bis zu 38 Meter hohen Einsatzort zugänglich zu machen. Die Schwierigkeit bestand dabei nicht in der Gerüstmenge, sondern in der knifflig engen Zufahrt zu dem L-förmigen Wohnkomplex in der Friedrich-List-Straße. 

Die Anlage erhält eine effiziente Wärmedämmung sowie ein freundliches Farbkonzept. Daneben werden die Balkone saniert und mit neuem Belag beschichtet. 1.500 qm sind fertig, 2.000 weitere in Arbeit, insgesamt werden es 10.000 qm sein. Das Brück-Team macht sich vor solchen Zahlen längst nicht mehr bange.
 

Wandergerüst

Münster: Fassadensanierung am Zentrum Nord

Wandergerüst

Münster: Fassadensanierung am Zentrum Nord
Während die Maler von Brück Akustikdecken in der neuen Kantine angebracht haben, beschäftigten sich die Gerüstbauer von Condor mit der Fassade der Deutschen Rentenversicherung am Zentrum Nord.

Neben einer nötigen Betonsanierung an der Gebäudehülle erhalten die Büros neue Fenster, die modernen Standards entsprechen. Dazu installierte Condor ein „wanderndes“ Gerüst, das mit den jeweiligen Bauabschnitten umzieht.

Ein besonders tragfähiger Lastenaufzug ist nötig, um die schweren Fenster zum Ort der Montage zu bringen. Der Bürobetrieb in dem markanten, dreiflügeligen Bau geht während der Arbeiten weiter – die Renten bleiben also gesichert …
 

Gerüst auf schiefer Ebene

Hamm: Aufwändige Kirchturmsanierung

Gerüst auf schiefer Ebene

Hamm: Aufwändige Kirchturmsanierung
Kirchen stellen spezielle Anforderungen an Gerüstbauer, doch das Condor-Team hat bereits reichlich Erfahrung mit dieser Art Architektur. Die St.-Pankratius-Kirche in Bockum-Hövel gab den Profis jedoch eine besondere Nuss zu knacken: Der Turm ist kein separater Baukörper, der an das Kirchenschiff anschließt, sondern darin eingebettet, als ob er aus dem Dach herauswächst. 

Da auf dem schrägen Dach kein Gerüst zu gründen ist, musste das Team die Gerüstebenen um das Dach herum führen, damit der Turm unterhalb des Helmes saniert werden konnte. So entstanden seitliche Absatzbühnen in mehreren Lagen. Um Lasten abzusetzen, wurden Gitterträger in der Wand verankert.

Insgesamt wuchs das Gerüst auf 40 Meter Höhe, damit die Bauarbeiter an den Gesimsen Steine austauschen und Fugen erneuern können. Doch auch im Inneren ist ein Gerüst nötig, denn die Kirchenorgel braucht ebenfalls eine Instandsetzung. Dabei drängt die Zeit, denn spätestens zur Weihnachtsmesse hat der Organist seinen nächsten großen Auftritt.
 

Ein neues Tor zur City

Münster: Einrüstung des Hauptbahnhof-Neubaus

Ein neues Tor zur City

Münster: Einrüstung des Hauptbahnhof-Neubaus
Die Planung eines neuen Hauptbahnhofes für Münster ist schon eine epische Geschichte. Doch inzwischen geht es mit großen Schritten voran. Sichtbares Zeichen: Das Condor-Team hat das zukünftige Hauptgebäude eingerüstet.

Rund hundert Meter erstreckt sich der Baukörper entlang der Gleisachse. Vorne wird das Gebäude das neue Entree zur Innenstadt, der Rückseite folgen die Bahnsteige. Über 7.000 qm Gerüstfläche installierten die Condor-Mitarbeiter.

Die Architekten haben ganz auf Transparenz gesetzt: Die Fassade soll vorder- und rückseitig aus großen Glasflächen bestehen. Das stellte einige Herausforderungen an die Gerüstbauer, denn die Säulen boten nur wenige Verankerungspunkte. Die Konstruktion steht teilweise frei.

Auch neben dem Bahnhof ist Condor beim Bau eines neuen Wohnheim-Hochhauses für Studenten präsent. Die Mitarbeiter beider Baustellen können sich über den Berliner Platz hinweg zuwinken …
 

Wie ist die Luft da oben?

Münster: Neues Gerüst an den Bettentürmen

Wie ist die Luft da oben?

Münster: Neues Gerüst an den Bettentürmen
Und wieder die Uni-Klinik: Die „Bettentürme“ bleiben Sanierungs-Patienten. Die markanten Wahrzeichen in Münsters Silhouette bekommen eine neue Fassade. Auch die Verbindungsbauten mit Büros und Sozialräumen erhalten eine neue Optik, doch zuvor müssen Asbest und andere Schadstoffe raus! 

Eigentlich eine Standardaufgabe. Doch die Baustelle ist nicht am Boden – der Einsatz beginnt erst in 20 Metern Höhe! Aber wie der Name schon sagt: Das Condor-Team ist für luftige Höhen prädestiniert! 
Also wurde zunächst ein Schutzdach über dem Eingangsbereich errichtet und eine Konstruktion aus Stahlträgern montiert. Diese trägt die Einrichtungsfläche, auf der die Container der Baustellenleitung stehen. Auch das Gerüst ruht auf Stahlträgern. Dabei kam einer der größten Baukräne Deutschlands zum Einsatz: 85 Meter misst der Koloss. Mit ihm wurden die Materialmengen nach oben verfrachtet. 
Die Condor-Mitarbeiter haben es weniger bequem: Sie müssen den Treppenaufstieg oder einen der drei von Condor aufgestellten Bauaufzüge nehmen …
 

Doppelspitze mit Prokura

Zwei Betriebsfeiern bei der Firmengruppe Brück

Doppelspitze mit Prokura

Zwei Betriebsfeiern bei der Firmengruppe Brück
Zwei feierliche Anlässe mit Symbolwert bewegten die Condor-Mitarbeiter: Die 40jährige Betriebszugehörigkeit von Prokurist Peter Engelhardt und die Verleihung der Prokura an den erst 44jährigen Bereichsleiter Olaf Böckmann. 

Viele mittelständische Unternehmen sind streng hierarchisch geprägt, besonders wenn ein Familienpatriarch an der Spitze steht. Das kann ein Klima erzeugen, dass die wirtschaftliche Entwicklung blockiert. Bei der Firmengruppe Brück muss man sich darum keine Sorgen machen: Das Vertrauen der Geschäftsleitung in die Mitarbeiter – mit großen Freiräumen bei der Betriebsführung – erzeugt Loyalität, die ein Motor der Leistungsbereitschaft des Teams ist. Bei der Feier des 40. Firmenjubiläums von Condor-Prokurist Peter Engelhardt wurde dies besonders deutlich … 

In der Gaststätte Ackermann vor den Toren Roxels schilderte Firmeninhaber Hermann Brück vor den versammelten Kolleginnen und Kollegen die oft unkonventionelle Art des Schwaben Engelhardt, die Betriebsgeschicke zu leiten. Das gab reichlich Stoff für heitere Anekdoten, aber auch für sehr emotionale Momente. Die vier Jahrzehnte zeigen aber auch den Wert von Vertrauen: Auch wenn manche Entscheidungen Engelhardts der Geschäftsleitung nicht immer plausibel erschienen – der Erfolg gab ihm stets Recht: Condor ist ein gesundes Unternehmen und macht Gewinne. 

Die Übergabe der Prokura an Olaf Böckmann erfolgte im engen Familienkreis, aber in würdigem Ambiente auf Schloss Wilkinghege. Der Münsteraner ist durch und durch Techniker: Als Diplom-Ingenieur im Bauwesen für Verkehr leitete er bereits große Straßenbaustellen, bevor er sich einer besonderen Herausforderung stellte: Dem Wechsel in ein bisher völlig fremdes Fach. Ein Jahr lang lernte er intensiv in Theorie und Praxis das Gerüstbauhandwerk, bevor er 2012 bei Condor zum Bereichsleiter wurde. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem erst 44jährigen Böckmann und dem seit 40 Jahren der Firma dienenden Engelhardt symbolisiert die Staffelübergabe der Generationen. 

Dieser Generationswechsel ist kein abrupter, sondern ein begleitender – auch das ein Teil der familiären Unternehmenskultur in der Firmengruppe Brück. Mit dieser Weichenstellung, die für zwei betriebliche Chronikeinträge Anlass gab, stellt Brück die Zeichen auf Zukunft. Damit sichert das Unternehmen nicht nur die Arbeitsplätze der Mitarbeiter, sondern auch die Rolle des Handwerks in der Region.
 

Auf engstem Raum

Münster: Hochhaus-Einrüstung vorm Bahnhof

Auf engstem Raum

Münster: Hochhaus-Einrüstung vorm Bahnhof
So eng war es noch nie: Hinten Taxiverkehr und nur ein schmaler Parkstreifen, vorne Radweg und Busspur; links ein direkt angrenzendes Parkhaus und rechts Passantenströme auf dem Zebrastreifen. Die Baustelle für das neue Hochhaus auf dem Areal des alten Metropolis-Kinos liegt denkbar ungünstig – direkt gegenüber von Münsters Hauptbahnhof. 

Hier entsteht ein ungewöhnliches Gebäude: Ein Studentenwohnheim mitten in der City, das mit 42 Metern Höhe die benachbarten Häuser deutlich überragt. Ebenso ungewöhnlich waren die Arbeitsbedingungen für die Gerüstbauer des Condor-Teams: Es gibt keine Lagerflächen; wenn die Lkw Material liefern, staut sich hinter ihnen hupend der Verkehr. 

Ein Gerüstaufzug sollte auch errichtet werden – bloß wo? Schließlich fand sich eine winzige Standfläche direkt am Fuße des Krans. Wenigstens haben die Condor-Mitarbeiter die Möglichkeit, dem Gewusel zeitweilig zu entfliehen: Der traumhafte Blick über die Innenstadt aus dem 15. Stock entschädigt für die Logistikprobleme.
 

Wie am Schnürchen …

Münster: Schnurgerüst für Uni-Fassade

Wie am Schnürchen …

Münster: Schnurgerüst für Uni-Fassade
Das Institut für organische und biologische Chemie der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster bekommt ein neues Heim. Am Coesfelder Kreuz entsteht ein modernes Forschungszentrum in großzügigen Dimensionen. 

Die Malerbetriebe Brück sorgen mit einem Wärmedämmverbundsystem dafür, dass die Studenten nicht frieren. Unterstützt wurden sie dabei von den Kollegen von Condor-Gerüst mit einem ungewöhnlichen Projekt: 

Damit die Maler beim Aufbringen der 8.000 qm Dämmung Abweichungen der Fassadenflucht ausgleichen können, montierte das Condor-Team ein Schnurgerüst – und zwar sowohl lotrecht als auch fluchtrecht, um die gesamte Fassade des Baukörpers abzubilden. Eine heutzutage ungewöhnliche Maßnahme. 

Ansonsten stellte die Geometrie des Rohbaus wenig Herausforderungen; der Einsatz war wieder einmal eine reine „Materialschlacht“.
 

Giga-Gerüst für den Food-Giganten

Mülheim/Ruhr: Verwaltungserweiterung bei ALDI

Giga-Gerüst für den Food-Giganten

Mülheim/Ruhr: Verwaltungserweiterung bei ALDI
Der Lebensmittel-Discounter ALDI-Süd erweitert in Mülheim an der Ruhr seine Verwaltungszentrale um einen sechsgeschossigen Anbau. Eigentlich kein Hexenwerk: Die Planung sah weder barocke Giebel noch Türme vor. Die Herausforderung bestand allein in der Dimension des Projektes: 16.000 (!) Quadratmeter Gerüst errichteten die Condor-Kolonnen! 

Um das neue Gebäude an die Fernwärmeversorgung anzuschließen, mussten zunächst Trägerbrücken über der Baugrube konstruiert werden, mit denen die Rohrleitungen für die Montage stabilisiert wurden. Jede Brücke trug drei Tonnen Gewicht. 

Damit die Materialbühnen mit dem Kran beschickt werden konnten, fielen auch dabei die Dimensionen etwas größer aus: Bis zu 12 Meter sind die Plattformen neben dem Arbeitsgerüst lang. 

Seit sechs Monaten wächst das Riesengerüst mit dem Rohbau – und noch ist kein Ende absehbar: Neben dem Verwaltungsbau wird noch ein Parkhaus gebaut … Gut, dass Condor mit seinen Ressourcen noch lange nicht am Ende ist!
 

Aus der Condor-Perspektive

Münster: Gerüst verewigt

Aus der Condor-Perspektive

Münster: Gerüst verewigt
Im Herbst 2013 rüstete das Condor-Team den denkmalgeschützten Flechtheim-Speicher in Münsters Hafen ein. Das Gerüst ist natürlich längst wieder verschwunden und der Speicher umgebaut. Er beherbergt nun u.a. das Wolfgang-Borchert-Theater. Doch jetzt gab es ein unverhofftes Wiedersehen mit dem Gerüst – in einem neuen Bildband über Münster! 

„Münster von oben“ heißt das Buch aus dem Tips-Verlag, das die Domstadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive zeigt: Hundert mal ließ der Fotograf Peter Smiatek seine Octokopter-Drohne in rund hundert Meter über Münsters Dächer aufsteigen. Das Ergebnis sind originelle Einblicke aus der Vogelschau. 

Beim Durchblättern die Überraschung: Auf einer Doppelseite mit Hafen-Panorama grüßt das XXL-Werbebanner »Azubis gesucht« der Firmengruppe Brück vom Condor-Gerüst. Schön, dass dieses Motiv auf diese Weise verewigt wurde, denn die Botschaft ist immer aktuell! 

Münster von oben
tips-Verlag
ISBN: 978-87231-136-8
 

Runde Sache!

Münster: Einrüstung eines Kugeltanks

Runde Sache!

Münster: Einrüstung eines Kugeltanks
„Das Runde muss in das Eckige“, heißt eine alte Fußballweisheit. Diese traf auch auf ein Projekt des Condor-Teams zu. ‚Das Runde’ ist ein Kugeltank der Westfalen AG für Propangas. Dessen Brandschutzhülle aus Beton benötigte dringend eine Anti-Aging-Kur. 

Die Kugel misst rund 20 Meter Durchmesser und ist auf 12 Säulen aufgeständert. Erfahrung mit Kuppeldächern haben die Condor-Gerüstbauer ja schon reichlich, doch dieses Objekt war eben keine Halbkugel, sondern eine ganze, deren Krümmung schon am Boden beginnt. 

In vier Wochen wurde der „Ball“ samt Außentreppen aufwändig umbaut und mit einer Gerüsttreppe versehen. „Sehr gut gelungen“, freut sich Condor-Bereichsleiter Olaf Böckmann. Genau – das Runde ist im Eckigen.
 

Condor stützt die Weisheit

Münster: Neues Heim für Philosophen

Condor stützt die Weisheit

Münster: Neues Heim für Philosophen
Münsters Uni ist ein Unikum: Sie befindet sich nicht auf einem Campus, stattdessen sind ihre über 200 Gebäude in der ganzen Stadt verstreut. Die philosophische Fakultät hat einen besonders attraktiven Standort zwischen Domplatz, Bischofspalais und dem Flüsschen Aa.

Was schön für die Studenten ist, bereitete dem Condor-Team einiges Kopfzerbrechen, denn das Gebäude ist eigentlich nur mit dem Fahrrad zu erreichen. Schließlich gelang es aber doch noch, durch verwinkelte Zufahrtsgassen das Gerüstmaterial für den Umbau anzuliefern.

Das Philosophikum erhält eine zusätzliche Dachetage sowie einen neuen Anbau. Wegen der Enge der Bebauung stand die Sicherheit im Vordergrund, damit den vergeistigten Philosophen nichts auf das gedankenschwere Haupt fällt, wenn sie in Weltfragen vertieft über den Hof wandeln. Gesichert werden mussten aber auch die Außenmauern, die von einem Flächengerüst festgehalten werden, solange der Dachstuhl abgebaut ist.

Der Gerüstbau im laufenden Semesterbetrieb bewies die harmonische Koexistenz von geistiger und handwerklicher Tätigkeit.
 

Wieder mal in der Zeitung

Münster: Fassadenprobe an den Uni-Kliniken

Wieder mal in der Zeitung

Münster: Fassadenprobe an den Uni-Kliniken
Die „Bettentürme“ der Uni-Kliniken ragen markant aus Münsters Silhouette heraus. Bald werden die Türme allerdings ihr Gesicht verändern: Die Fassaden bekommen ein „Facelifting“. Die Planung sieht vor, neue Module vor den alten Balkonen anzubringen, sodass die Patientenzimmer um den Raum der Balkone vergrößert werden.

Doch dazu müssen sich die Bauherren erst unter mehreren Musterelementen für eine Version entscheiden. Um einen plastischen Eindruck zu gewinnen, brachte ein Kran vier unterschiedliche Fassadenelemente „zur Anprobe“ in Position. Das erforderte die Kreativität des Condor-Teams …

Die Türme ruhen auf einem umgekehrten Kegelsockel; erst in acht Metern Höhe beginnt das erste Geschoss. So war eine Verankerung unmöglich. Daher mussten die Monteure ein freistehendes Gerüst bauen, das den Windströmen an den Türmen standhielt. Dementsprechend breit war die Last am Boden zu verteilen, wobei noch mehrere Rohrleitungen im Weg waren, die kurzerhand überbaut wurden.

Mit der Konstruktion schaffte es Condor wieder einmal in die Lokalpresse, die mit Bild von den Arbeiten berichtete.
 

Kunst am Bau?

Münster: Gerüstarbeiten am Mövenpick

Kunst am Bau?

Münster: Gerüstarbeiten am Mövenpick
Nochmal das Mövenpick-Hotel? Genau! Nach den umfangreichen Umbau- und Dachsanierungsarbeiten 2013 kamen die Condor-Gerüstbauer nun, um die Fassadenarbeiten zu stützen.

Die bestehende Verkleidung aus Blech und Klinker soll vollständig ersetzt werden, teilweise durch Keramik. Was bald gewiss edel aussieht, bereitete erstmal Kopfzerbrechen: Außer am Haupteingang konnte die Gerüstkonstruktion nirgends auf festem Boden gründen, sondern nur auf Flachdächern, die nicht für große Lasten gebaut sind. Also hieß die Devise: Größere Fläche zur besseren Gewichtsverteilung schaffen.

Das Ergebnis ist eine ziemlich futuristisch anmutende Konstruktion, der man den hohen Aufwand ansieht und die dennoch „leicht“ wirkt. Ist das noch Gerüstbau oder schon „Kunst am Bau“? Jedenfalls ist es auch eine Aussichtsplattform für die Kollegen der Malerbetriebe  Brück, die bis September bei der Arbeit das Aasee-Panorama genießen dürfen …
 

Mit Condor übers Wasser

Münster: Innenarbeiten im LVM-Kristall

Mit Condor übers Wasser

Münster: Innenarbeiten im LVM-Kristall
Der »Kristall«-Doppelturm des koreanischen Star-Architekten Duk-Kyu Ryang ist den Gerüstbauern von Condor bestens bekannt: Die Mitarbeiter haben den Prestigesitz der LVM in Münster während der Bauzeit nicht nur von außen, sondern auch von innen kennen gelernt. Nun waren sie erneut da ...

Um Deckenarbeiten zu ermöglichen, war im Atrium ein Gerüst erforderlich. Doch dort befindet sich ein imposantes Zierbecken. Da Wasser aber bekanntlich kein Gerüst trägt, wurde das Bassin mit einigem Aufwand um- und überbaut. Eine schöne Aufgabe für die Condor-Konstrukteure.

Auch im Treppenhaus war das Geschick des Teams gefragt, weil in 15 Metern HöheTätigkeiten an den Lampen anstanden. Zusätzlich anspruchsvoll wurde der Einsatz, weil er im laufenden Bürobetrieb durchzuführen war.
 

Ab in den 19. Stock

Münster: Bauaufzüge an den „Bettentürmen“

Ab in den 19. Stock

Münster: Bauaufzüge an den „Bettentürmen“
Wie renoviert man die Intensivstation eines Klinikums? Natürlich mit maximaler Rücksicht auf die Patienten. Darum musste die Baustelle im 19. Stock der Uniklinik Münster von außen mit Material beliefert werden – per Bauaufzug.

Zunächst führt ein Sockelgerüst auf die ,Ebene 07’ am Fuß der „Bettentürme“, von dort geht es 43 Meter in die Höhe. Für Condor eigentlich eine Routineleistung, denn den Gerüstbau-Kollegen ist es schließlich egal, ob ein Lastenaufzug 5 oder 50 Meter hoch ist.

Knifflig war nur der Aufbau, weil unter der Straße Versorgungsschächte verlaufen, deren Deckentragfähigkeit eingeschränkt ist. Ein XXL-Autokran löste die Aufgabe.
 

Mit Marias Segen

Telgte: Barockkapelle eingerüstet

Mit Marias Segen

Telgte: Barockkapelle eingerüstet
Jährlich pilgern Scharen Gläubiger und Touristen zur Marienkapelle nach Telgte. Seit Jahrhunderten bringen bei Unfällen Gerettete und von Krankheit Geheilte der „Mutter Gottes“ ihre Dankesopfer, vom Familienschmuck bis zum Tafelsilber. 

Nun braucht die Gnadenmaria ein neues Dach über dem Kopf: Die Eisennägel der Kupferkuppel sind korrodiert. Bei der Gelegenheit wird auch die vergoldete Strahlenmadonna restauriert, die vom Dach auf Telgte herabschaut. 

Das klang nach einer Routineaufgabe für die Gerüstbauer, denn die Kapelle ist nicht groß. Doch die Barock-Architektur hat es in sich: Der sechseckige Baukörper mit dem Anbau trägt zwei Kuppeldächer mit jeweils einem Turm. 

Da das Dach nicht tragend ist, musste das Condor-Team die Kapelle vollständig umbauen. Die sechs Ebenen bilden eine hochinteressante Konstruktion, die schon fast als „Kunst am Bau“ gelten könnte. Die Madonna hat alle Mitarbeiter gnädig vor Unfällen bewahrt.
 

Fernsicht bis nach Holland

Borken-Weseke: Kirchturm eingerüstet

Fernsicht bis nach Holland

Borken-Weseke: Kirchturm eingerüstet
Vom Turm der St. Ludgerus-Kirche kann man bis nach Holland sehen: Die Pfarrkirche des Ortes Weseke liegt im westlichsten Münsterland, einen Katzensprung zu den Niederlanden. 

St. Ludgerus wurde zu Kaisers Zeiten im Stil der damals modernen Neu-Gotik gebaut. Bei dem Alter kein Wunder, dass hier und da Steine und Fugen ein „Face-Lifting“ nötig haben. 

Um die Arbeiten zu ermöglichen, rüstete das Condor-Team den insgesamt 75 Meter hohen Turm bis zum Turmhelm ein. Kirchen zählen immer wieder zu den Condor-Kunden, also eine typische Routine-Angelegenheit – jedoch mit einem tollen Panorama von der 19. Gerüstebene! 

Damit die Handwerker Winkelschleifer und Sandstrahler nicht tragen müssen, konstruierten die Condor-Kollegen auch einen Lastenaufzug. Zum Schutz der Passanten erhielt das Gerüst eine Einnetzung. Bald tönen wieder angenehmere Klänge als Baulärm vom Glockenturm …
 

Der Steuer-Rechen

Münster: Viel Gerüst am OFD-Neubau

Der Steuer-Rechen

Münster: Viel Gerüst am OFD-Neubau
Für manche Münsteraner war der futuristische Bau der Oberfinanzdirektion in den Sechziger Jahren ein städtebaulicher Schock. Doch der wahre Schock kam erst viel später: Das Gebäude ist stark PCB-verseucht; die Behörde muss umziehen.

Einen neuen Standort fand die OFD auf dem Gelände der früheren „Waterloo Barracks“ der britischen Rheinarmee, die 1993 abzog. Hier, im jungen Gewerbepark Loddenheide, soll nun neben der Oberfinanzdirektion für ganz NRW auch die Abteilung für Steuerfahndung einziehen.

Das Ensemble besteht aus einem über hundert Meter langen Gebäude mit vier Querflügeln. Die Fassadenfläche beträgt mehr als zehntausend Quadratmeter. Die Dimension stellt natürlich gewisse Ansprüche an die vorgehaltene Materialmenge. Für Condor kein Problem. Das enge Zeitfenster sorgte da schon für mehr Schweißtropfen, trotz des durchwachsenen Wetters: Der Rohbau wuchs mit beeindruckender Geschwindigkeit.

Von oben sieht der Komplex aus wie ein Kamm oder ein Rechen. Man darf gespannt sein, welche originelle Bezeichnung der Volksmund für die oberste Finanzbehörde des Landes in einem solchen Baukörper erfindet …
 

Büros statt Getreide

Münster: Hafenspeicher eingerüstet

Büros statt Getreide

Münster: Hafenspeicher eingerüstet
Die Wandlung von Münsters Stadthafen vom Industriegebiet zum Büro- und Freizeit-Quartier vollzieht sich immer rasanter.

Auf der Südseite des Hafenbeckens bekommen nun die letzten großen Saurier der Industrie-Epoche eine Verjüngungskur: Flechtheimspeicher und Rhenusspeicher. Getreide wird in den Gründerzeitgebäuden vom Beginn des vorigen Jahrhunderts schon lange nicht mehr gelagert. Stattdessen sind dort Büros und ein neues Stadtwerke-Archiv geplant. Später zieht auch das Wolfgang-Borchert-Theater in das Gebäudeensemble. Dazu wird das Baudenkmal nun aufwändig renoviert. Und hier kommt Condor ins Spiel:

Die Einrüstung erfordert 5.500 qm Gerüst, die von Condor vollständig aus eigenem Material gestellt werden. Und diese werden wohl noch länger benötigt, denn neben tragfähigen Decken und neuen Fenstern braucht auch der kunstvolle Dachstuhl eine Aufarbeitung.

Die Architektur stellte an das Team keine besonderen Anforderungen – die Speicher sind „quadratisch, praktisch, gut“. Dafür konnten die Mitarbeiter das Hafenpanorama genießen.
 

Bürohopping durch die Bank

Münster: Einrüstung der Volksbank-Zentrale

Bürohopping durch die Bank

Münster: Einrüstung der Volksbank-Zentrale
Die Zentrale der Volksbank Münster liegt für Passanten sehr verkehrsgünstig in der Altstadt. Für Baustellenverkehr dagegen ist sie schwer zugänglich. Diese Erfahrung machte das Condor-Team bei der Einrüstung des Komplexes zwischen Stadttheater und Apostelkirche:

Die Rückfront des Gebäudes ist nur durch eine schmale Lücke zwischen den historischen Häusern des Roggenmarktes zu erreichen. Ein Kran kann wegen des Busverkehrs auf der engen Neubrückenstraße nicht aufgestellt werden. So mussten die Gerüstbauer ihr Material als „Ameisenstraße“ per Muskelkraft anliefern.

Grund für das sportliche Ereignis ist die Renovierung der Sandsteinfassade und der Austausch der alten Fenster, die gegen energieeffiziente Modelle ersetzt werden. Damit es während des Fenstertausches nicht hereinregnet, wurde die große gläserne Gaube des Treppenhauses auf dem Dach von den Condor-Mitarbeitern überbaut. Für die Sicherheit der Altstadt-Flaneure sorgt ein Fußgängertunnel.

Der Betrieb der Bankzentrale geht derweil weiter, bis in den Sommer. Die eingehausten Angestellten müssen den Bauarbeiten durch „Büro-Hopping“ ausweichen. Ein Trost: Die Eisdiele gegenüber lädt zum Pausemachen ein …
 

Neues Leben fürs Südviertel

Münster: Einrüstung und Dämmung des Vivates-Wohnparks

Neues Leben fürs Südviertel

Münster: Einrüstung und Dämmung des Vivates-Wohnparks
Die frühere Telekom-Zentrale in Münsters Südviertel war nicht gerade ein architektonisches Schmuckstück. Der Fortzug des Telefonanbieters hinterließ an der Scheibenstraße ein städtebauliches Fragezeichen. Die Projektentwickler GMP aus Nordhorn werden die Zeile mit dem »Vivates«-Wohnpark erheblich aufwerten. Aus dem Verwaltungskomplex werden exklusive Eigentumswohnungen.

Doch zuvor übernahm das Condor-Team die Einrüstung der einzelnen Bauabschnitte. Ein Routinejob: 2.800 m² Fassade, Dachüberbauten, ein Eckturm – nichts, was die Condor-Gerüstbauer nicht aus dem FF beherrschten. Nun ist der Weg für die Malerbetriebe der Firmengruppe Brück frei, die den Baukörper mit einem Wärmedämmverbundsystem mollig einpacken.

Die Wohnungen sind bereits vermarktet. Mit dem baldigen Bezug des renovierten Komplexes zieht endlich neues Leben in diesen Teil des Südviertels ein.
 

Gute Besserung fürs Gebäude

Bad Rothenfelde: Operation an der Klinik

Gute Besserung fürs Gebäude

Bad Rothenfelde: Operation an der Klinik
4.500 qm Konstruktionsfläche, 75 Truckladungen, 70 Meter Seitenlänge ─ das klingt mehr nach Rockfestival, als nach Gerüstbau. Aber statt zum Wacken Open Air ging es in den beschaulichen Kurort Bad Rothenfelde, um die Schüchtermann-Klinik einzurüsten. Die Spezialklinik für Gefäßkrankheiten ist vor allem für ihr Herzzentrum bekannt. Nun wird das Klinikum renoviert.

Das Besondere: Die Baumaßnahmen beginnen ganz oben am fünften Geschoss und ziehen sich dann Etage für Etage nach unten. U. a. werden die alten Balkone abgesägt und durch neue Fassadenelemente ersetzt. Das sechsköpfige Condor-Team errichtete in acht Wochen ein Ständergerüst um den Baukörper, inkl. zweier Treppentürme und zweier Lastenaufzüge.

Um die Belastungen auf den Krankenstationen durch Lärm und Staub so gering wie möglich zu halten, wurde die Baustellenetage durch eine Einhausung aus Alu-Protektplatten abgeschirmt.

Wir wünschen Gebäude und Patienten gute Besserung.
 

Baustelle zu ungewöhnlicher Jahreszeit

Klein Reken: Einrüstung des mittelalterlichen Kirchturms

Baustelle zu ungewöhnlicher Jahreszeit

Klein Reken: Einrüstung des mittelalterlichen Kirchturms
Die Gemeinde Reken mit dem Ortsteil Klein Reken ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Hohe Mark. Zur Erholung fuhr unser Condor-Team allerdings nicht in den äußersten Westen des Münsterlandes …

Eine Kur hat dagegen dringend der Turm der St. Antonius-Pfarrkirche nötig. Kein Wunder: Als die Kirche vor hundert Jahren neu errichtet wurde, behielt sie ihren alten Turm von 1523. Mehrere Sommerunwetter hatten unter den Schindeln des Schieferdaches einige Verwüstung angerichtet.

Vor die Wahl gestellt, den Turm an der belebten Dorfstraße bis zum nächsten Frühjahr unfallsicher zu verkleiden oder sofort mit den Reparaturarbeiten zu beginnen, entschied sich die Gemeinde für Letzteres. So kam es zu der ungewöhnlichen Baustelle mitten in der Winterperiode.

Die Condor-Kräfte kleideten den Kirchturm sicher ein, inklusive Aufzug für die Materialabsetzbühne. Dabei konnte der obere Bereich, welcher der Neigung der Kirchturmspitze folgt, in den alten Holzbalken nicht verankert werden, um diese nicht zu beschädigen.

Nun muss nur noch das Wetter mitspielen, damit die Dachschindeln erneuert werden können.
 

Statt Helmpflicht für Studenten: Schutzgerüst von Condor

Münster: Dacharbeiten am Bispinghof gesichert

Statt Helmpflicht für Studenten: Schutzgerüst von Condor

Münster: Dacharbeiten am Bispinghof gesichert
Zu der Zeit als die legendären Originale Professor Landois und der „tolle Bomberg“ Münster unsicher machten, wurde am Bispinghof die Landesversicherungsanstalt Westfalen gegründet. Dahinter stand die Idee einer Rentenversicherung für Arbeiter und Gewerbetreibende. Die Zentralverwaltung wurde im historisierenden Stil der Gründerära an den alten Kercking-Borg’schen Adelshof angebaut.

In den 1970ern zog die LVA aus – und die Uni Münster ein. Heute beherbergt das geschichtsträchtige Haus das Sprachenzentrum der WWU. Von A wie Altgriechisch bis S wie Spanisch werden hier Vokabeln aus aller Welt gebüffelt. Nun erhält das Gebäude eine gründliche Dachsanierung.

Die Dachdecker erneuern u. a. Gauben, tauschen Sparren aus und brechen alte Kamine ab. Da Hof und Eingangsbereich täglich vor Studentenbetrieb nur so wimmeln, ist Sicherheit natürlich das oberste Gebot. Dazu errichtete das Condor-Team rundum ein Dachdeckerfanggerüst. Für zusätzlichen Schutz wurde die oberste Arbeitsebene vollständig mit Holz eingeschalt.

Schließlich sollen die Studis ja nicht mit Schutzhelmen herumlaufen müssen …
 
Foto: Matthias Ahlke

Condor in den Medien

Münster: WN berichten über Stadtturmeinrüstung

Condor in den Medien

Münster: WN berichten über Stadtturmeinrüstung
Der als „Michaelisturm“ bekannte Turm des früheren Stadthauses ist ein ganz besonderes Bauwerk: Das Gebäude im Neohistorismus der Kaiserzeit ist der einzig unzerstörte Originalbau im Ensemble der Prinzipalmarkt-Häuser.

Doch Wind und Wetter haben ihre Spuren im Baumberger Sandstein hinterlassen: Der Stadtturm brauchte eine „Anti-Aging“-Kur.

Die Einrüstung des Baukörpers war für die Condor-Mannschaft Routine, wenn auch die belebte Umgebung der Innenstadt mit einer Fußgänger-Frequenz von rund 10.000 Passanten pro Stunde besondere Vorsicht erforderte.

Das Dach allerdings war eine nicht alltägliche Aufgabe: Der kupferbehelmte Turm mit dem Glockenspiel wird von vier kleineren Türmchen umringt, die ohne Verankerung umbaut werden mussten.

Die ungewöhnliche Perspektive war den „Westfälischen Nachrichten“ ein Zeitungsfoto und einige anerkennende Zeilen wert. Damit ist das Condor-Projekt rechtzeitig dokumentiert, denn pünktlich zum Beginn des Weihnachtsmarktes soll das Gerüst auch schon wieder verschwunden sein …
 
Stadthausturm in Münster

Gerüst in der guten Stube

Münster: Arbeiten in der Altstadt

Gerüst in der guten Stube

Münster: Arbeiten in der Altstadt
Gerüst ist Gerüst – aber es ist schon ein Unterschied, ob man an einem Gebäude auf der grünen Wiese arbeitet oder mitten im dichten Gewühl einer belebten City. Derzeit fordern zwei Projekte in Münsters Innenstadt die ganze Konzentration der Condor-Mitarbeiter.

Münsters historische Altstadt ist weithin als wunderschön bekannt – aber eben auch historisch und daher öfter mal sanierungsbedürftig. Gleich an zwei Stellen, nur hundert Meter voneinander entfernt, blickt das Condor-Team auf das Gewimmel der Passantenströme:

Die Raphaelsklinik an der Stubengasse wird um eine Etage aufgestockt. Dafür mussten ein Eingang, ein Lieferantenzuweg und die Einfahrt zur Tiefgarage überbaut werden. Dabei konnten die Condor-Gerüstbauer einen ungewöhnlichen Blick über Münsters Giebel genießen.

In Sichtweite über die Dächer wird gleichzeitig der Stadthausturm eingerüstet. Das Baudenkmal aus der Kaiserzeit ist eines der wenigen Gebäude am Prinzipalmarkt, das den Krieg nahezu unbeschadet überstanden hat. Nun muss die Kupferbeplankung des Daches restauriert werden. Dazu werden alle fünf Türme ringförmig umrüstet. Eine gute Gelegenheit, auch die Sandsteinfassade auf Schäden zu kontrollieren.

Rechtzeitig zum Weihnachtsmarkt sollen die Arbeiten am Stadthausturm beendet sein, damit die Besucher „Münsters gute Stube“ ohne Gerüst erleben können. Wir drücken die Daumen …
 

Wenn’s mal länger dauert ...

Bielefeld: Einrüstung des Technikzentrums

Wenn’s mal länger dauert ...

Bielefeld: Einrüstung des Technikzentrums
In Bielefeld wächst seit Mai 2012 das neue technische Dienstleistungszentrum in die Höhe. Unter Einbeziehung des alten Kreishauses entsteht eine Kombination aus Alt- und Neubau, in dem alle technischen Ämter der Stadt zusammengeführt werden. Das moderne Gebäudeensemble soll die Kommunalverwaltung der Zukunft repräsentieren.

Mit dem Zentrum in die Höhe wächst seit einem Jahr auch das Gerüst des Condor-Teams. Rund 130 Tonnen Material wurden dafür von Münster nach Bielefeld transportiert. Etwa zehntausend Quadratmeter misst das Schutz- und Arbeitsgerüst. Die Konstruktion umfasst Fassaden- und Dacheinrüstungen, überbaute Zugänge und einen Lastenaufzug.

Für die Condor-Profis eigentlich ein Standardauftrag. Doch das gesamte Material über die einjährige Bauzeit vorzuhalten, ist auch eine Anforderung für sich. Noch bis Ablauf des Jahres wird im und am Gebäudekomplex gearbeitet, die Gewerke legen nun den Endspurt ein. Nach dem Abbau werden zunächst alle Teile, die nun lange Zeit verbaut waren, sorgfältig kontrolliert, bevor an anderer Stelle wieder eine Condor-Konstruktion entsteht.
 

Neues Team, neuer Truck

Münster: Neuer LKW für Condor Gerüst

Neues Team, neuer Truck

Münster: Neuer LKW für Condor Gerüst
Die beste Nachricht zu Anfang: Condor hat neue Arbeitsplätze geschaffen und beschäftigt nun eine weitere Kolonne Gerüstbauer. So kam eins zum anderen: Mit neuem Personal wurden neue zusätzliche Gerüstteile angeschafft ─ und mit dem neuen Material schließlich auch ein neues Fahrzeug.

Der neue LKW kommt bei den Condor-Mitarbeitern besonders gut an: Statt wie bisher die Ladung durch das Verlegen von Gummimatten zu sichern, sind auf seiner Ladefläche bereits starke Gummiblöcke montiert, sodass das Verladen nun schneller und einfach geht.

Mit der neuen „Hardware”, neuen Kollegen und dem erweiterten Fuhrpark ist Condor ab sofort noch flexibler auf alle Gerüstarbeiten eingestellt, bei denen es hoch hinaus gehen soll.

Winken Sie doch mal freundlich, wenn Sie unseren Wagen auf der Straße sehen ...
 

Geglückt überbrückt

Münster: Überbrückung von 40m Flachdach

Geglückt überbrückt

Münster: Überbrückung von 40m Flachdach
Die Handelsgruppe Ratio war ein Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte, bis sich Olympia-Springreiter Hendrik Snoek zum Verkauf gezwungen sah. Im Zuge der gewaltigen Umstrukturierungen am rund 150.000 qm umfassenden Stammsitz Münster-Loddenheide, sah der Gesamtplan auch eine neue Fassade für das Verwaltungsgebäude vor.

Der Baukörper aus den 1950er Jahren stellte an den Gerüstbau eine nicht ganz alltägliche Anforderung: Das Dachgeschoss sitzt dem Gebäude als Galerie auf, die etwa fünf Meter schmaler ist, als das untere Stockwerk. Das Flachdach des Grundkomplexes wurde auf 40 Metern Länge mit dem Gerüst überbrückt. Die Einrüstung sichert u.a. die Kollegen der Malerbetriebe Brück, die das Wärmedämmverbundsystem anbringen. Schließlich sind sie ja keine Sprung-Champions wie Ratio-Inhaber Snoek …
 

Kirchensanierung in Gescher 

Einrüstung von St. Pankratius samt Lift

Kirchensanierung in Gescher 

Einrüstung von St. Pankratius samt Lift
Die St.-Pankratius-Kirche in der westmünsterländischen „Glockenstadt” Gescher ist nicht so alt, wie sie aussieht. Der gotische Bau stammt nicht aus dem Mittelalter, sondern ist typisch für den Historismus zu Kaiser Wilhelms Zeiten. Doch auch diese liegen ja schon so lange zurück, dass hin und wieder Renovierungen nötig sind. Im aktuellen Fall am Altarraum und in der Sakristei.



Da der Chor direkt am belebten Kirchplatz liegt, war eine vollständige Gerüstverhüllung notwendig. Die verwinkelte Architektur des Schiffes stellte einige Ansprüche an das Condor-Team. Auch den Blick auf die Uhr konnten sich die Handwerker auf dieser Baustelle sparen: Die vier Turmglocken läuten zu jeder Stunde den Westminster-Schlag.
 
Der Turm wächst: Einbau der ca. 20 Meter langen gläsernen Brücke am 20. April 2013

Weit und breit kein rechter Winkel

Spektakuläres Fassadenprofil fordert Gerüstbauer

Weit und breit kein rechter Winkel

Spektakuläres Fassadenprofil fordert Gerüstbauer
Dies ist ohne Zweifel eine der spektakulärsten Baustellen, die Münster derzeit zu bieten hat: Der Neubau eines zweiten LVM-Turmes, im Insider-Jargon schlicht „Kristall“ genannt, der erst durch eine vom Rat beschlossene Änderung des Bebauungsplans möglich wurde. 61 Meter und 17 Etagen hoch soll der Turm des koreanischen Architekten Prof. Duk-Kyu Ryang werden, der etwa 500 Menschen Platz bieten wird.

Ungewöhnlich: Der Koloss neigt sich sieben Meter weit zur Seite seinem Nachbarturm entgegen. Dies und die dreieckigen gläsernen Fassadenflächen, die teilweise im 45-Grad-Winkel zueinander stehen, macht die Sache für den Gerüstbauer spannend. Wo sonst rechte Winkel die Baupläne der Fassadengerüste bestimmen, erfordert hier der prinzipielle Verzicht auf den rechten Winkel den Einsatz flexibler Raumgerüste. Ein Condor-Team vor Ort ist fortwährend damit beschäftigt das aufwachsende Gerüst an das eigenwillige Gebäudeprofil anzupassen.

Spektakulär war auch der Einbau der gläsernen Brücke, die in 40 Metern Höhe die beiden Türme miteinander verbindet, wozu ein Gerüstturm und ein Auslegergerüst als Montagekonstruktionen errichtet wurden.
 

40 Meter Übersicht

Neubau am Industrieweg

40 Meter Übersicht

Neubau am Industrieweg
Der Industrieweg in Münster ist so grau und langweilig, wie der Name vermuten lässt. Das Bauvorhaben, das diesem Zustand in diesem Jahr ein Ende machen wird, wurde an dieser Stelle schon einmal vorgestellt: es ist der Verwaltungsneubau der Westfalen AG. Der im Volksmund längst „Westfalen-Turm“ getaufte Neubau wird mit 40 Metern Höhe die umgebenden Gebäude weit überragen und das Gesicht des Industriewegs prägen.
 
Für die Errichtung des Gebäudes stellt Condor ein Schutz- und Arbeitsgerüst, das im Endausbau noch vernetzt und verplant wird. Zur Erschließung des Gerüstes arbeitet ein Bauaufzug für Personen und Material. Am Übergang zwischen Aufzug und Gerüst stehen jeweils 2 mal 2,5 Meter große Absetzpodeste für die Zwischenlagerung von Maschinen und Baustoffen bereit.  
 

Sicherheit und Qualität

Mövenpick Münster erweitert den Wellnessbereich

Sicherheit und Qualität

Mövenpick Münster erweitert den Wellnessbereich
Fitness und Wellness gehören zum Lebensstil der modernen Erfolgreichen, auf den sie auch auf Reisen nicht verzichten wollen. Ein Hotel, das diese Zielgruppe als Publikum hat, darf sich hier keine Blöße geben und legt auf die Qualität seines Wellnessbereichs nicht weniger Wert, als auf den Standard von Küche und Keller.
 
Aus diesem Grund wird im Mövenpick Hotel in Münster zur Zeit der Wellnessbereich erweitert und erneuert, der zuvor unter einem Schrägdach auf der 6. Etage untergebracht war. Dieses Schrägdach wird abgebaut, damit hier eine Volletage für die neue Wellnessanlage geschaffen werden kann. Zur Sicherung eben dieser Dacharbeiten hat Condor ein Schutzgerüst um das Gebäude gestellt, das dafür sorgt, dass die Arbeiten gefahrlos und sicher durchgeführt werden können. Obwohl dieser Schutz den geltenden Sicherheitsvorschriften entspricht, ist er auf deutschen Baustellen keineswegs Standard – ein Zeichen für den umfassenden Qualitätsanspruch, den die Mövenpick-Gruppe in allen Bereichen handhabt.
 

Sicher, schnell und unauffällig

Lichtanlage per Hängegerüst gewartet

Sicher, schnell und unauffällig

Lichtanlage per Hängegerüst gewartet
Natürlich kann man mit Gerüsten ästhetische Effekte erzielen, und gelegentlich finden Gerüste sogar in künstlerischen Gestaltungen Anwendung. In der Regel aber – Hand aufs Herz – ist eine Fassade ohne Gerüst schöner als mit. Aus diesem Grund bemüht sich Neon Reinhardt bei Montage- und Wartungsarbeiten so weit wie möglich auf den Einsatz von Fassadengerüsten zu verzichten. Auch am markanten Gebäude-Ensemble von Brillux konnte für den standardmäßigen Austausch von Leuchtmitteln und die gleichzeitigen Wartungsmaßnahmen an der Lichtanlage in 27 Metern Höhe auf den Einsatz von Fassadengerüsten verzichtet werden.
 
Per Autokran wurden Gerüstbauteile auf das Dach des Gebäudes geschafft und dort zu zwei miteinander verstrebten gegenüberliegenden Hängegerüsten verbaut. Zur Absicherung gegen Windlasten wurde die Verstrebung zusätzlich massiv beschwert. Von den Arbeitsbühnen der Hängegerüste konnten die Wartungsarbeiten dann sicher und bequem ausgeführt werden. Die Kooperation von Neon Reinhardt und Condor Gerüst ermöglichte damit eine extrem schnelle Wartung bei minimaler Beeinträchtigung der Gebäudeansicht.
 
Fertiggestelltes, abgeplantes Gerüst zur Bahnhofstraßen-Seite

Der nostalgische Charme der Moderne

Ehemalige Bahndirektion wird Premiumadresse

Der nostalgische Charme der Moderne

Ehemalige Bahndirektion wird Premiumadresse
Die Bahnhofstraße muss die Fahne der Moderne in Münster so ziemlich im Alleingang hochhalten. In der Pettycoat-Zeit war das schick, in den folgenden Jahrzehnten eher miefig und abgestanden und erst in den letzten Jahren beginnt die Bahnhofstraße einen Charme zu entwickeln, den ihr niemand mehr zugetraut hätte.

Eines ihrer markantesten Gebäude ist das der ehemaligen Bundesbahndirektion, das gerade für einen zweistelligen Millionenbetrag kernsaniert wird: 11.000 
 Condor-Gerüst (LK 4 – voll verplant), über sieben einzelne Bauaufzüge erschlossen, ermöglichen sicheres (Seitenschutz) und komfortables (Konsolen) Arbeiten an der Fassade. Am Übergang zwischen Aufzügen und Gerüstebenen schaffen Absetzbühnen Platz für Material und Gerät. Zur Bahnhofstraßen-Seite sorgt ein Fußgängertunnel für eine sichere Passage und einen unverstellten Blick auf  Schaufenster und Außenwerbung der Geschäfte.

Nach Abschluss der Bauarbeiten im Frühsommer 2013 werden voraussichtlich alle 23.300 
 Büro- und Geschäftsfläche vermietet sein – die Bahnhofstraße ist dick im Geschäft und schicker denn je.
 

Dem Himmel so nah

St. Clemens in Telgte eingerüstet

Dem Himmel so nah

St. Clemens in Telgte eingerüstet
Die Gewölbe vormoderner Kirchenbauten symbolisieren den Himmel. In ihrer ganzen Pracht und Weite haben sie einen wesentlichen Anteil am „Raumerlebnis Kirche“. Steigt man diesen Gewölben aber aufs Dach, zum Beispiel um einen Fangschutz für oberhalb stattfindende Sanierungsarbeiten einzubauen, sieht das ganz anders aus. Die architektonischen Verweise auf Ewigkeit und Unendlichkeit erinnern von oben betrachtet eher an überdimensionale Eierkartons.
 
Aktuell bot sich dieses Bild unter dem Dach der Telgter Probsteikirche St. Clemens, die von Condor für Sanierungsarbeiten an Dächern und Fassade eingerüstet und abgesichert wurde. Unsere glaubensfesten Gerüstbauer sind von solchen Einblicken in die Trickkiste der Kirchenbaumeister natürlich nicht zu erschüttern – sie sind dem Himmel ohnehin immer ein Stück näher.
 

Campus Steinfurt wächst

Condor rüstet neues Laborgebäude ein

Campus Steinfurt wächst

Condor rüstet neues Laborgebäude ein
Der Maschinenbau in Burgsteinfurt hat ein hervorragendes Renommee. Moderne Einrichtungen, kurze Wege und eine ruhige Umgebung, die die volle Konzentration auf das Studium erleichtert: Die Studentenzahlen der Fachhochschule Münster am Campus Steinfurt werden auch in Zukunft weiter steil nach oben gehen. Grund genug für die Landesregierung in Düsseldorf einen zweistelligen Millionenbetrag in seinen Ausbau zu investieren.
 
Neben einigen Um- und Erweiterungsbauten und einem neuen Hörsaalkomplex entsteht auch ein neues Laborgebäude mit angegliedertem Büroflügel. Seine Glas-Metall-Fassade soll das Thema Maschinenbau auch architektonisch repräsentieren. Das für den Bau eingesetzte Condor-Gerüst wächst mit dem entstehenden Rohbau, die fassadenseitig eingesetzten Konsolen werden zur Montage der Vorhangfassade wieder ausgebaut. Die flexible Verfügbarkeit für die erforderlichen Umbauten macht Condor zum passenden Partner für dieses Bauvorhaben. Spätestens zum Wintersemester 2013 sollen die neuen Gebäude zur Verfügung stehen.
 

Hausputz bei Felix und Lillifee

Condor rüstet Verlagshaus am Kreativkai ein

Hausputz bei Felix und Lillifee

Condor rüstet Verlagshaus am Kreativkai ein
Der Coppenrath Verlag in Münster blickt auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurück. Mit der Übernahme durch den heutigen Inhaber im Jahre 1977 erfand sich das Unternehmen aber noch einmal neu: Der Hase Felix, Prinzessin Lillifee oder die „Spiegelburg“ stehen seither für verlegerische Erfolge von internationalem Rang.
 
Mit dem Umzug in den münsterschen Hafen hatte das Verlagshaus schließlich ein Domizil gefunden, das die außergewöhnliche Kreativität des Unternehmens auch nach außen hin ausstrahlt. Es ist – ohne Übertreibung – die Perle des Kreativkais. Die Fassade eben dieses Domizils wird jetzt einer gründlichen Sanierung unterzogen und zu diesem Zweck wurde sie von Condor komplett eingerüstet und eingenetzt. Bewundert von ihren Kindern konnten unsere Gerüstbauer nach Feierabend erzählen, dass sie bei Felix und Lillifee zuhause in die Fenster schauen durften.
 

Wissenschaft und Praxis

Fassadenarbeiten am FB Bauingenieurwesen

Wissenschaft und Praxis

Fassadenarbeiten am FB Bauingenieurwesen
Universität und Fachhochschule in Münster bauen, renovieren, modernisieren und sanieren an vielen ihrer Standorte. Die abgebildete Baustelle liegt an der Corrensstraße und gehört zum Fachbereich Bauingenieurwesen der FH. Hier werden im Zuge einer umfassenden Fassadensanierung die Fluchtbalkone abgebaut.
 
Für diese Arbeiten hat Condor ein Schutz- und Arbeitsgerüst (LK 4) von 8.000 Quadratmetern errichtet und einen Gerüstaufzug montiert, über den die gesamte Baustelle erschlossen wird. Sollte also einmal eine Vorlesung ausfallen oder auch nur mal wenig fesselnd sein, entschädigt ein Blick aus dem Fenster die angehenden Bauingenieure mit praktischem Anschauungsunterricht.
 

Selbsttragendes Turmgerüst

St. Mariä Heimsuchung in Hauenhorst

Selbsttragendes Turmgerüst

St. Mariä Heimsuchung in Hauenhorst
Jede Kirche ist einmalig. Mag der Ort, dem sie zur Andacht und zum Gottesdienst dient, auch noch so unbedeutend und unscheinbar sein, die Kirche ist es nicht. Jede Kirche ist ein Gesamtkunstwerk aus Architektur und verschiedenen bildenden Künsten, von vielen Händen geschaffen und mit der Zeit gewachsen. So ist es auch für uns jedes Mal etwas Besonderes eine Kirche einzurüsten.

Bei der hier vorgestellten Kirche handelt es sich um die Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung im Rheiner Ortsteil Hauenhorst, die für Dachsanierung sowie für Fug- und Sandsteinarbeiten komplett eingerüstet wurde. Das Gerüst um den achteckigen Turm stützt sich dabei selbsttragend auf in die Fenster montierte Gitterträger.
 

Fertig machen zur Landung

Der Jung-Stilling-Weg in Dortmund putzt sich raus

Fertig machen zur Landung

Der Jung-Stilling-Weg in Dortmund putzt sich raus
Die Mieter am Jung-Stilling-Weg in Dortmund können, wenn sie wollen, „zu Fuß“ in den Urlaub fliegen. Der Flughafen Dortmund-Wickede liegt nur wenige hundert Meter entfernt. Aber auch sonst liegt alles um die Ecke, was man braucht: Ärzte, Geschäfte, Straßenbahn …
 
Zusätzliche Argumente für neue Mieter verspricht die gründliche Überarbeitung, die die LEG Wohnen ihren Objekten angedeihen lässt. Fassadenreinigung, Risssanierung und hochwertiger Neuanstrich auf 6.000 Quadratmetern, 600 neue Fenster und Türen, 144 Balkone und Laubengänge betonsaniert und mit neuem Estrich und neuer Bodenbeschichtung versehen sowie Kellerdecken gedämmt. Für die Arbeiten der Malerbetriebe hat Condor die Gerüste gestellt. So kann sich der Jung-Stilling-Weg ab Sommer 2012 wieder richtig gut sehen lassen und neue Mieter zur Landung anlocken.
 

Wieder was gelernt!

Turm und Kirchenschiff von St. Pankratius eingerüstet

Wieder was gelernt!

Turm und Kirchenschiff von St. Pankratius eingerüstet
Außer der Frage, wie man eigentlich „Gescher“ richtig ausspricht, war eigentlich alles klar für die Kirchen-Experten unter unseren Gerüstbauern. St. Pankratius, Hauptkirche des Glockengießer-Städtchens an der holländischen Grenze, war mit einem Gerüst für Dacharbeiten und Fassadensanierung einzurüsten.

Schutz- und Arbeitsgerüste, Lastklasse 4, Dachflächen überbrücken – Turm und Kirchenschiff komplett. Bauaufzug für den Materialtransport, die üblichen Maßnahmen zur Sicherung von Gebäude und Passanten. Alles in über einhundert Varianten schon einmal da gewesen, Routine, Erfahrung, Sorgfalt – jeder Handgriff sitzt. Und Gescher? Spricht sich „Gäscher“ – mit kurzem „ä“ – nicht „Geescher“. Sage einer, wir könnten nicht bei jedem Auftrag noch etwas dazulernen.
 

Das Eckige muss ans Runde

Silotrichter am Kraftfutterwerk eingerüstet

Das Eckige muss ans Runde

Silotrichter am Kraftfutterwerk eingerüstet
Die Betonwandungen der Silotrichter am AGRAVIS Kraftfutterwerk in Münster standen zur Sanierung und Neubeschichtung an. Da die Arbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt werden sollten, durften die Arbeitsgerüste nicht in die Betonhaut verankert werden. Nach unten hin versperrte das Dach des Sockelgebäudes den Weg zum Boden, sodass zunächst das Flachdach unterfangen werden musste, bevor darauf das tonnenschwere Gerüst abgestützt werden konnte.

Natürlich darf auch bei runden Objekten der Arbeitsabstand nie mehr als 30 Zentimeter betragen, was bei zwei aneinanderstoßenden Zylindern nicht ganz so einfach zu machen ist. Soviel zu den Anforderungen an unsere Gerüstkonstruktion – die Bilder zeigen die Lösungen.
 

Elefanten und Bauarbeiter

Aussichtsturm im Allwetterzoo Münster

Elefanten und Bauarbeiter

Aussichtsturm im Allwetterzoo Münster
Lange ist er geplant, jetzt kann er endlich gebaut werden: der neue Elefantenpark im Allwetterzoo Münster. Die Elefanten, besonders für die kleinen Besucher eine der Hauptattraktionen des Zoos, werden sich nach der Fertigstellung in einer neu gestalteten Außenlandschaft nicht nur beim Spielen und Füttern beobachten lassen, sondern auch beim genüsslichen Planschen im neuen Badesee.
 
Damit große und kleine Besucher auch während der Bauzeit nicht auf die Beobachtung ihrer Lieblinge verzichten müssen, hat Condor einen Aussichtsturm gesponsert, der das ganze Gelände überblickt. Selbst wenn sich die Elefanten mal rar machen, können dann immer noch die Bauarbeiter und ihre fortschreitenden Werke besichtigt werden – ein Grund mehr, mal wieder in den Zoo zu gehen.
 

Wartungen am Sauerstoffwerk

Gerüstbau als technische Dienstleistung

Wartungen am Sauerstoffwerk

Gerüstbau als technische Dienstleistung
Wenn wir Normalbürger Sauerstoff tanken wollen, gehen wir spazieren. Wenn die WESTFALEN AG Sauerstoff tanken will, braucht sie eine Luftzerlegungsanlage. Eine solche steht unter anderem in Hörstel bei Rheine. Auf 45 Meter Höhe aufgetürmte Aggregate verwandeln dort Luft in reinen, flüssigen Sauerstoff, in Stickstoff und das Edelgas Argon. Die Revision einer solchen Anlage ist keine alltägliche Aufgabe für Maler und Gerüstbauer.
 
Anders als auf den meisten anderen Baustellen war Condor in Hörstel nicht mit großem Materialvolumen gefragt, sondern mit Gerüstbauern, die vor Ort blieben und ständig Auf- und Umbauten vornehmen konnten. Die Plattformen an der Außenwand mussten für die Wartungsarbeiten erhöht und zusätzlich gesichert werden und der offene Turm – die Cold Box – musste durch ein Wetterschutzdach geschützt werden. Im Inneren der Anlage mussten Arbeitsgerüste für Wartungs- und Malerarbeiten eingebaut werden. Unter extrem engen Raumverhältnissen und inmitten empfindlicher Aggregate und Leitungssysteme war dabei viel Geschick und Kreativität gefragt.
 

Shakespeare im Gasometer

– ein Sommernachtstraum!

Shakespeare im Gasometer

– ein Sommernachtstraum!
Der Gasometer in Münster und Shakespeares Sommernachtstraum – was für ein Traumpaar. Der denkmalgeschützte Erdgasspeicher am Albersloher Weg als wiedererstandenes „Globe Theatre“ aus Luft und Stahl – das ist das Bild, das die Theaterfreunde in Münster derart elektrisiert hat, dass die Inszenierung des Wolfgang-Borchert-Theaters noch vor dem ersten Vorhang zum größten Publikumserfolg seiner Geschichte werden konnte. Die Vorstellungen und Sondervorstellungen im Mai und Juni sind mit insgesamt 17.000 Zuschauern nahezu ausverkauft. Und auch der Kunst- und Theater-affine Gerüstbauer aus Münster ist mit im Boot: Condor baut zwei Gerüstblöcke für die Bühnenbeleuchtung, in deren Inneren Container mit der Steuerung der Licht- und Tontechnik eingebaut sind. Wohl an: Das Spiel kann beginnen!
 
„Verliebte und Verrückte
Sind beide von so brausendem Gehirn,
So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt,
Was nie die kühlere Vernunft begreift!“
 
(Shakespeare, Ein Sommernachtstraum)
 

Statik, Service und Technik

Kraftfutterwerk Dorsten eingerüstet

Statik, Service und Technik

Kraftfutterwerk Dorsten eingerüstet
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Im Falle des Kraftfutterwerks Dorsten der AGRAVIS AG erkennt man das anstehende Ereignis an den hoch aufragenden Schutz- und Arbeitsgerüsten, die das Gebäude umgeben. Mit den anstehenden Sanierungen und Verschönerungen wird das Werk als Schauplatz für ein betriebliches Event herausgeputzt, weswegen alle Arbeiten auf einen Festtermin zulaufen.

Unsere Gerüste messen insgesamt 8.000 Quadratmeter und sind bis zu 65 Meter hoch. Durchgänge werden mit Schwerlastträgern frei gehalten und ein Gerüstaufzug sorgt für sicheren Transport. Die Gerüste sind zum Schutz vor Wind und Wetter komplett verplant. Die statischen Planungen und Berechnungen (u. a. 65 Meter hoch überbaute Durchgänge) wurden ebenfalls im Hause Condor durchgeführt.
 

Clemenshospital arbeitet an inneren Werten

Condor erschließt Baustelle

Clemenshospital arbeitet an inneren Werten

Condor erschließt Baustelle
Das Clemenshospital in Münster ist eine Institution. Seit mehr als 250 Jahren widmet es sich der Krankenpflege und ist heute eines der Lehrkrankenhäuser der WWU. Seine Betreiberinnen, die Clemensschwestern, haben ihrem einstigen Mutterhaus nun mal wieder eine Verjüngungskur verschrieben und lassen vom Architekturbüro Dörenkemper und Ahling einen umfangreichen Innenumbau durchführen.

Die Baustelle wird von Condor über einen Treppenturm von 150 cm Stufenbreite und über einen Bauaufzug mit 1500 kg Tragkraft erschlossen. Ein Traggerüst mit 500 kg/m² Tragfähigkeit lagert Maschinen und Baumaterial. Die montierten Konstruktionen stehen über die gesamte veranschlagte Bauzeit von ca. 60 Wochen.
 

Immer um den Balkon rum

Arbeitsgerüst mit variierenden Fachbreiten

Immer um den Balkon rum

Arbeitsgerüst mit variierenden Fachbreiten
Unter den Kurbädern des Osnabrücker Landes ist Bad Rothenfelde wohl das bedeutendste. Rund um das größte Gradierwerk Europas findet sich großzügige Bäderarchitektur und die Projektionsbiennale „„Lichtsicht“ hat ebenso überregionale Ausstrahlung wie einige der zahlreichen Kliniken. Eine dieser Kliniken, die Klinik „Teutoburger Wald“ der Deutschen Rentenanstalt Braunschweig-Hannover, wird nun umfassend energetisch saniert.

Zu der Sanierung gehört auch der Abbruch der alten und der Einbau neuer Balkone im Bereich der West-Fassade. Um dies zu ermöglichen, musste das Schutz- und Arbeitsgerüst von Condor so aufgebaut werden, dass keine Gerüststiele in die Balkonflächen ragen. Daraus ergeben sich variierende Fachbreiten von 107 bis 307 Zentimetern. Gleichzeitig wurden Gerüstauskragungen montiert, die dem Profil der Balkone folgen und ein komfortables Arbeiten über die ganze Fassadenbreite ermöglichen. Ein Treppenturm und ein Gerüstaufzug erschließen die Baustelle. Standzeit: zirka ein Jahr.
 

Doppeldecker

Gerüst auf Gerüst unter der Decke von St. Anna

Doppeldecker

Gerüst auf Gerüst unter der Decke von St. Anna
Die schöne neuromanische Pfarrkirche St. Anna in Neuenkirchen war hier vor einigen Wochen schon einmal Thema. Auch die fein eingebauten Gerüste, die sowohl bequemes Arbeiten als auch die ungestörte Weiternutzung der Kirche für die heilige Messe erlauben. Die oberhalb des Chorraums eingezogene Plattform diente als Stützbühne für bewegliche Gerüste, auf denen kleinere Arbeiten am Deckengewölbe durchgeführt werden sollten.
 
Umfassender Restaurierungsbedarf am Deckengewölbe 
Hierbei zeigte sich, dass die Beschaffenheit des Gewölbes schlechter war als angenommen. Für eine grundlegende Sanierung und Restaurierung wurden daher die Träger der Stützplattform so verstärkt, dass auf der Plattform ein zusätzliches Gewölbegerüst aufgebaut werden konnte. Hier arbeiten nun die Restauratoren sicher und komfortabel, ohne dass ein herabfallender Putzbrocken im Chorraum landen könnte. Ein Ende der Arbeiten, die seit September letzten Jahres andauern, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht in Sicht.
 

St. Georg in Hopsten

Erst Grau, dann Rot, jetzt Weiß

St. Georg in Hopsten

Erst Grau, dann Rot, jetzt Weiß
Im nördlichsten Zipfel des Münsterlandes liegt die Gemeinde Hopsten. Ihr Wappenzeichen ist der Tödden, der Wanderkaufmann früherer Tage, in Münster besser als „Kiepenkerl“ bekannt. Ihr Wahrzeichen ist die barocke Pfarrkirche St. Georg. Von Juni bis Oktober zeigte sich die Kirche ganz in eine rote Plane gehüllt, unter der sich ein Klasse 4 Arbeitsgerüst verbarg. Sandstrahlarbeiten am Mauerwerk sowie Maler- und Dacharbeiten wurden von dem Gerüst ausgeführt, das dem mehrfach auskragenden Fassadenprofil exakt angepasst war. 

An dem dem Kirchturm entgegengesetzten Ende war auch der Chor mit einer Gerüstkonstruktion überbaut. Fast hatten sich die Hopstener an ihren roten Georg gewöhnt, da waren die Arbeiten schließlich doch abgeschlossen, das Gerüst wieder abgebaut und St.Georg weiß wie nie.
 

Zurück am Hörsterplatz

LWL hat eine weitere Adresse

Zurück am Hörsterplatz

LWL hat eine weitere Adresse
Der Hörsterplatz in Münster ist eine ganz feine Adresse. Kaum 200 Meter Luftlinie von der JVA Gartenstraße entfernt, findet sich hier die City-Residenz Klostergärten mit Concierge und Spa. Auch den LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) zieht es zurück an seine alte Wirkungsstätte. Bereits im alten Franziskanerkloster waren Abteilungen des LWL untergebracht. An der neuen Adresse am Hörsterplatz 2 werden unter anderem die Maßregelvollzugsabteilung und das Landesbetreuungsamt einziehen.

 Zuvor muss aber noch etwas saniert werden. Dazu hat Condor nicht nur die passenden Gerüste (knapp 4.000  Schutz- und Arbeitsgerüst – Standzeit 20 Wochen), sondern auch passend zur roten Erde Westfalens die richtige Plane.
 

Münsters rotes Pressehaus

Fassadensanierung an der Neubrückenstraße

Münsters rotes Pressehaus

Fassadensanierung an der Neubrückenstraße
Dinge sichtbar machen, indem man sie verhüllt – Christos künstlerischer Ansatz kommt in Münster ganz unfreiwillig zu Ehren: Von einem roten Pressehaus träumen viele Münsteraner schließlich schon seit Jahrzehnten. Neben einem neuen Blick auf Altbekanntes hat das rot verplante Gerüst natürlich auch noch einen ganz praktischen Wert: Von seinen sicheren Arbeitsbühnen aus wird die alte Klinkerfassade des Pressehauses abgebaut und eine neu gestaltete Backsteinfassade aufgemauert. Die rote Plane schmückt nicht nur, sondern schützt auch Umwelt und Passanten.

Zum Schutz der Aa, auf deren Flussbett ein Teil des Gerüstes gegründet ist, ist das Gebäude zum Fluss hin voll verkapselt und auch die Passanten an Bült und Neubrückenstraße gehen dank eines Fußgängertunnels sicher und gefahrlos ihrer Wege.
 

35 Jahre im Namen des Condors

Doppeljubiläum bei den Gerüstbauern

35 Jahre im Namen des Condors

Doppeljubiläum bei den Gerüstbauern
Wer den Condor, den König der Lüfte und Boten der höchsten Götter, zum Namenspatron wählt, der will möglicherweise hoch hinaus. So war es bei der Gründung der Firma Condor Gerüst schon abzusehen, dass es nicht bei Gerüsten für den Eigenbedarf der Malerbetriebe Brück bleiben sollte.

Einen kongenialen Partner für den Aufbau eines leistungsfähigen Gerüstbauunternehmens fand Gründer Hermann Brück gleich zu Beginn in dem schwäbischen Malermeister Peter Engelhardt, den er direkt aus dem FH-Studium heraus engagierte. Die glückliche Verbindung hat bis heute gehalten. Peter Engelhardt feiert mit dem Unternehmen, dem er als Bereichsleiter und Prokurist vorsteht, 35 Jahre Gerüstbau am Geister Landweg.

Diese 35 Jahre haben viele technologische Entwicklungen gesehen, die Condor regelmäßig als eines der ersten Unternehmen adaptierte. Gerüstaufzüge, Stellrahmentechnik, Belagelemente aus Aluminium, Bauaufzüge in verschiedensten Ausführungen – bei den Investments punktete Condor natürlich auch mit der Finanzkraft des Unternehmensverbundes.
 
Das Unternehmen geprägt
Gerüste werden schon lange nicht mehr von Hand aufgebaut und die Qualität, auf die es bei Condor ankommt, heißt Erfahrung. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Laufe der Jahre schnell verzehnfacht, Fluktuation ist unbekannt und viele heutige Mitarbeiter wurden bereits im Betrieb ausgebildet. Die Gerüstbaukolonnen sind eingespielte, wenn nicht eingeschworene Teams, die seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten, zusammenarbeiten.

Sie machen Condor Gerüst zum Spezialisten für die schwierigen Fälle: große Volumen, enge Zeitpläne, konstruktive Herausforderungen … Es gibt nichts, was die Männer von Peter Engelhardt nicht lösen können. Mit technischer Kreativität, Erfahrung und auch dem Fleiß, der den Schwaben auszeichnet, hat Engelhardt Condor Gerüst geprägt und an die Spitze geführt. Das Unternehmen trägt ganz wesentlich seinen Stempel.
 

Berg-Bauer

Condor Gerüst sorgt beim Trail für das Gelände-Profil

Berg-Bauer

Condor Gerüst sorgt beim Trail für das Gelände-Profil
Was ist das: Ein Biathlon ohne Ski, ohne Schnee und ohne Berge? Richtig, der „Salomon City Trail 2011“. Dieses Laufsport-Ereignis der besonderen Art lockte bei herrlichstem Frühsommerwetter Sportler aller Leistungsklassen vor Münsters Schloss. Wechselnde Untergründe (Sand, Rindenmulch, Schotter ...) und künstliche Gelände-Profile sorgten für die aus dem Freigelände gewohnten Belastungsintervalle. Sponsor Condor Gerüst baute die Berg- und Talstücke wie auch den Schießstand. Das sportlich anspruchsvolle Spektakel ist das Einzige seiner Art in Deutschland, das in einer Stadt ausgetragen wird – die Berg-Bauer von Condor machens möglich.
 

Fünf Kilometer Aktenmaterial ausgelagert

Recklinghausen saniert das Stadthaus A

Fünf Kilometer Aktenmaterial ausgelagert

Recklinghausen saniert das Stadthaus A
Auch die Stadt Recklinghausen ist nicht gerade auf Rosen gebettet. Für die wünschenswerte Sanierung des Stadthauses A kam daher das Konjunkturpaket II gerade zur rechten Zeit. Fünf Kilometer Aktenmaterial wurden bewegt, 4.200 Umzugskisten gepackt und 8 Tresore bekamen Beine, als die Amtsgeschäfte vorübergehend auf andere Stadthäuser verteilt werden mussten. 

Während die Innenräume komplett renoviert und teilumgebaut werden, werden außen Dach und Fassade einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen. Die dazu benötigten Schutz- und Arbeitsgerüste der Lastklasse 3 sind mit einer Konsole versehen und werden per Treppe sowie Bauaufzug erschlossen. Der Bauaufzug transportiert 1,5 Tonnen Material oder bis zu sieben Personen gleichzeitig – sicher, geräuscharm und wartungsfrei.

 

Zurück in die Zukunft

Das Ruhrpark-Center in Bochum wird fit gemacht

Zurück in die Zukunft

Das Ruhrpark-Center in Bochum wird fit gemacht
Im Jahre 1964 war der deutsche Einzelhandel noch fest in der Hand von Tante Emma und die meisten Städte kamen noch ohne Fußgänger-Zone aus. Die Ruhr-Metropole Bochum aber hatte in diesem Jahr einen weiten Sprung in die Zukunft gemacht: Das Ruhrpark-Center öffnete seine Tore. Bis heute ist es mit einer Ladenfläche von 60 Fußballfeldern, 119 Geschäften und jährlich 16 Millionen Besuchern die Nummer 1 in Deutschland. 

Damit das so bleibt, wurde jetzt kräftig modernisiert und da haben wir gerne mitgeholfen: Für die aktuelle Teilsanierung stellten wir ein Schutz- und Arbeitsgerüst mit 4.000 Quadratmetern Fläche und 14 Metern Höhe. Da das Gerüst am Gebäude selbst nicht verankert werden durfte, wurde es durch ein vorgebautes Gerüst („doppelte Gerüstscheibe“) und teilweise durch zusätzliche Aussteifung standfest gemacht. Passanten wurden durch Sicherheitsnetze geschützt.
 

Zur Abwechslung mal Bau

Bielefelder Berufskolleg wird saniert

Zur Abwechslung mal Bau

Bielefelder Berufskolleg wird saniert
Im Berufskolleg Maria Stemme in Bielefeld konnten die Schüler früher ihr „Pudding-Abitur“ machen. Heute bietet die moderne Lehranstalt berufs- und studienvorbereitende Bildungsgänge rund um Haushalt, Gesundheit, Erziehung und Kommunikation. 

Augenblicklich erlebt die Schule eine umfassende Dach- und Fassadensanierung und gibt den Schülern damit Einblick in einen ganz anderen Berufsalltag. Die Condor-Gerüste, auf denen sich das alles abspielt, haben die Lastklasse 3, sind komplett abgenetzt und über eine sichere Treppe von 1,5 Metern Laufbreite gefahrlos zu begehen. Ein Bauaufzug dient dem Transport von 1,5 Tonnen Material oder sieben Personen und spart den Einsatz eines Baukrans.